Konkrete Hilfe für die Erdbebenopfer

Stand: 3.5.2015

Liebe Mitglieder, Paten und HCF-Freunde

Heute morgen hatte Walter die Gelegenheit, sowohl mit Sonam als auch mit Dawa länger zu sprechen. Dawa hält in Kathmandu die Stellung. Seine Familie wird heute noch ins Solu gehen, da die Situation in Kathmandu (Wasser, Essen, Infektionen usw. ) weiter hin unverändert kritisch ist.Dawa wird sich in den nächsten beiden Tagen darum kümmern, zu allen unseren Patenkindern in Kathmandu Kontakt zu bekommen. Über diese Kinder wissen wir zum größten Teil noch nichts. Er beklagt sich über die mangelhafte Versorgung und Unterrichtung der Bevölkerung. Dies betrifft die internationale Hilfe genauso wie die nepalesische. Wahrscheinlich spielen wieder wie so oft Eigeninteressen, Korruption und Missmanagement eine Rolle.
Sonam ist mit seiner Familie im Elternhaus in Dulumse. Er hat mit allen unseren Schulprojekten Kontakt gehabt, bzw. sie besucht. Es gibt kleinere Schäden an verschiedenen Schulen, die sollten zu reparieren sein. Nicht mehr zu reparieren ist das Waisenhaus in Garma. Hier wird ein Neubau notwendig. Wir haben auch schon über mögliche Standorte dafür gesprochen. Der alte Standort kommt nicht mehr in Frage. Schnellschüsse sind auch jetzt noch wenig sinnvoll. Es wird noch einige Wochen dauern, bis die gesamte Infrastruktur, genügend Essen, Wasser, Decken usw., soweit ist, dass es Sinn macht, sich persönlich vor Ort zu kümmern.Sonam berichtet dass es immer noch Erdstöße gibt. Wörtlich: Alle 3-4 Stunden wackelt hier die Erde. 
Heute Nacht hat so ein ‚kleines Beben‘ in Gorkha zu einem Erdrutsch geführt. Wieder mit vielen Toten.

Das Wichtigste aber ist: Alle unsere Kinder im Solu, in allen Schulen, sind am Leben, ja sogar unverletzt!
Auf unserem Konto in Nepal haben wir einen Notfallfond eingerichtet. Dawa und Sonam sind von uns autorisiert jederzeit, nach eigenem Ermessen und in eigener Verantwortung, daraus Geld zu entnehmen und direkte Hilfe zu leisten. Also zum Beispiel Wasser oder Essen für die Ärmsten zu kaufen. Decken oder Zeltplane zu besorgen, aber auch Medikamente oder eine medizinische Behandlung zu finanzieren. Leider haben sich die Preise vor Ort dramatisch vervielfacht.

Dieser Auftrag an unsere Mitarbeiter gilt ausdrücklich für alle Menschen in Not. Nicht nur für unsere Paten-und Schulkinder!

Unsere erste Hilfsmaßnahme unterstützte die Arbeit der Rettungshundestaffel SAR Dogs Nepal. Das Team ist in der Region um das Epizentrum angekommen und leistet großartige Arbeit! 
Zum Schluss gilt es Dank zu sagen. Der Vorstand bedankt sich für eine unglaubliche Anteilnahme und Spendenbereitschaft. Wir werden das Geld sehr sorgfältig, sehr gezielt nach bestem Wissen und Gewissen einsetzen. Dies wird nicht sofort passieren, sondern erst nachdem wir uns einen Überblick verschafft haben, wo die Hilfe am sinnvollsten eingesetzt werden soll.
Alle unsere nepalesischen Freunde, besonders unsere Mitarbeiter mit Familien schließen sich diesem Dank an.
Mit herzlichen Grüßen, 
Walter Staaden, Nikola Geiger-Pollak und Verena Wilkesmann
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